Unsere Fallbeispiele zum Thema Mergers & Acquisition

Expansion eines Automobilzulieferers in den USA

Ein mittelständisches Unternehmen wollte das eigene Wachstum beschleunigen. Es bot sich die Gelegenheit, ein passendes Unternehmen in den USA zu erwerben. DRICON analysierte die mit dem Kauf verbundenen Risiken, führte die Transaktion durch und half, das Unternehmen zu integrieren. Der Unternehmenswert der deutschen Gesellschaft konnte dadurch erheblich gesteigert werden.

Die Ausgangslage

Die Krause GmbH ist ein renommierter mittelständischer Automobilzulieferer. Das Unternehmen stellt elektrische Steuereinheiten und Komponenten her. Die Produkte finden ihre Anwendung im hochwertigen Automobilbau. Beliefert werden die namhaften deutschen Automobilhersteller. Die Konsolidierung der Geschäftsaktivitäten veranlasste den Generic-Konzern, seine Betriebseinheit Klimatechnik zum Verkauf anzubieten.

Die Krause GmbH zog den Erwerb in Erwägung. Sie erwartete folgende Vorteile:

Erweiterung des Leistungsspektrums durch zusätzliches Entwicklungs- und Produktions-Know-how

Generierung neuer Absatzmärkte durch Zugewinn von Neukunden

Erhöhung der Fertigungskapazitäten und damit Erhöhung der Flexibilität bei neuen Kundenaufträgen

Nach ersten Vorgesprächen und einer groben Schätzung ging unser Mandant von einem Kaufpreis in Höhe von ca. 15 Mio. Euro aus. 

Unsere Vorgehensweise

Aufgabe unserer Berater war es, die Transaktion vorzubereiten und die Verhandlungen bis zum erfolgreichen Abschluss zu begleiten. Es sollten der Unternehmenswert bestimmt und mögliche finanzielle, rechtliche und steuerrechtliche Risiken identifiziert werden.

Hierzu haben wir die folgenden Tätigkeiten durchgeführt:

  • Informationserhebung und Hintergrundrecherche vor Ort in den USA
  • Bestimmung des Wertes der Teilbetriebseinheit
  • Überprüfung der Verträge und Durchführung der Due Diligence
  • Vorbereitung eines Asset-Deals
  • Gesellschaftsgründung und Einholung von Genehmigungen in den USA
  • Aufzeigen der bestehenden Alternativen bei Kauf und Transfer der Assets
  • Erstellung eines Kalkulationsschemas zur Bewertung der Umlaufmittel
  • Empfehlung operativer Maßnahmen zur Steuerung der neuen Gesellschaft

Das Ergebnis

Die Unternehmenstransaktion konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Durch die detaillierte Due Diligence hatten wir vor den eigentlichen Verhandlungen bereits Argumente zur Kaufpreisminderung aufgebaut. Damit konnte die Verhandlungsposition wesentlich verbessert werden. Unser Mandant hat die Betriebseinheit schließlich für 12,2 Mio. Euro erworben. Unsere Arbeiten halfen auch, die neue amerikanische Tochtergesellschaft schnell in die Unternehmensgruppe unseres Mandanten zu integrieren.

Konsolidierung und Neuausrichtung eines Konsumgüterherstellers

Eine mittelständische Unternehmensgruppe war mit der Geschäftslage nicht zufrieden. Ein unwirtschaftlicher Geschäftsbereich sollte deshalb ausgegliedert und verkauft werden. DRICON bereitete den Verkauf vor und wickelte die Transaktion ab. Es konnte ein attraktiver Verkaufspreis erzielt werden.

Die Ausgangslage

Unser Mandant, eine mittelständische Unternehmensgruppe, produzierte und vertrieb Haushaltsartikel aus Kunststoff und Metall. Das Unternehmen gliederte sich in die Bereiche Verwaltung, Marketing, Vertrieb, Werkzeugbau, Kunststoffspritzerei und Blechverarbeitung. 

Die Produkte wurden direkt an die Endverbraucher vertrieben. Um den erfolgreichen Expansionskurs fortsetzen zu können, sollte das Vertriebsnetz flächendeckend ausgebaut werden. 

Die gruppeninterne Kunststoffspritzgießerei produzierte Haushaltswaren für den eigenen Bedarf. Zur Kapazitätsauslastung wurden auch Teile für externe Kunden gefertigt. Die Wertschöpfung der Kunststoffspritzgießerei war insgesamt gering. Der Eigenbedarf hätte auch durch den Bezug von externen Lieferanten gedeckt werden können.

Die Geschäftsleitung wollte die Kosten senken und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Hierzu sollte die Kunststoffspritzgießerei inklusive des zugehörigen Werkzeugbaus aus der Unternehmensgruppe herausgelöst und verkauft werden.

Unsere Vorgehensweise

Aufgabe von DRICON war es, den Verkauf zu realisieren und einen möglichst hohen Preis zu erzielen. Dafür waren parallele Verhandlungen mit mehreren Kaufinteressenten nötig. Im Einzelnen haben unsere Berater die folgenden Tätigkeiten durchgeführt:

1. Stufe: Verkaufsvorbereitung

Herauslösung der Betriebseinheit

Bestimmung des Unternehmenswerts

Erstellen eines Verkaufsexposés

Ansprache von Kaufinteressenten

2. Stufe: Verkaufsdurchführung

Begleitung der vom Käufer durchgeführten Due Diligence

Moderation der Verhandlungsgespräche

Unterstützung bei der Vertragsgestaltung

Das Ergebnis

Die Transaktion konnte nach insgesamt 10 Wochen erfolgreich abgeschlossen werden. Der dabei erzielte Verkaufspreis erfüllte die Erwartungen unseres Mandanten voll. Mit dem Erlös konnten die Vertriebsaktivitäten weiter ausgebaut werden.

Zukunftssicherung durch Teilhaberschaft

Ein Unternehmer wollte sich aus Altersgründen aus dem aktiven Geschäft zurückziehen. Seine leitenden Mitarbeiter waren bereit, sich an dem Unternehmen zu beteiligen und die Verantwortung zu übernehmen. DRICON entwickelte ein geeignetes MBO-Modell, unterstützte die Vertragsgestaltung und half, die Finanzierung zu realisieren.

Die Ausgangslage

Die Firma Eberhardt Schächter GmbH stellt Spezialmaschinen für die Metallbearbeitung her. Das Unternehmen beschäftigt ca. 500 Mitarbeiter an einem Standort in Süddeutschland.

Der Eigentümer, Herr Eberhardt Schächter, hatte das Unternehmen Ende der 50er-Jahre gegründet und die Unternehmensentwicklung maßgeblich geprägt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Lebensalters von 76 Jahren beabsichtigte er, sich aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen. 

Frühere Versuche, das Unternehmen an einen Wettbewerber zu veräußern, waren an unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert. Der Wettbewerber hatte die in den Verhandlungen gewonnenen Informationen später zum eigenen Vorteil genutzt und dadurch die Firma Eberhardt Schächter GmbH geschädigt.

Neben Herrn Schächter wurde das Unternehmen von Herrn Schmitz (Vertrieb) und Herrn Backstein (Produktion) geleitet. Herr Schächter hatte sich mit den beiden Führungskräften auf ein Modell zur Nachfolgeregelung geeinigt. Sie sollten einen maßgeblichen Anteil am Unternehmen erwerben. Voraussetzung hierfür war die Zahlung eines angemessenen Kaufpreises und ein Anteilserwerb in Stufen. Außerdem wollte Herr Schächter dem Unternehmen durch eine Beiratsfunktion weiter verbunden bleiben.

Unsere Vorgehensweise

Unsere Aufgabe war es, die Vorstellungen von Herrn Schächter und dem MBO-Team zu realisieren. Hierzu mussten wir die Finanzierung der Kaufpreiszahlung sicherstellen und die operative Umsetzung begleiten. Im Einzelnen haben wir die folgenden Tätigkeiten durchgeführt:

  • Konzeption eines MBO-Modells
  • Erstellung einer mehrjährigen Geschäftsplanung
  • Strukturierung des Finanzierungsmodells
  • Verhandlung mit Banken und Beteiligungsgesellschaften
  • Unterstützung bei der Vertragsgestaltung
  • Formulierung der Beiratsfunktion

 

 

Das Ergebnis

Zunächst haben wir ein MBO-Modell entwickelt, das für alle Beteiligten attraktiv war. Das MBO-Team konnte in drei Stufen bis zu insgesamt 40% der Anteile an dem Unternehmen erwerben. Der Erwerb war jeweils an die Erreichung von klar definierten Ergebniszielen durch das Management gekoppelt. Wie sich später zeigte, kam dieser Leistungsanreiz der weiteren Geschäftsentwicklung des Unternehmens sehr zugute. Die Kaufpreise wurden über eine bekannte Beteiligungsgesellschaft finanziert. Die von DRICON erstellten Unterlagen dienten dabei als Entscheidungsvorlage. Herr Schächter konnte sich aus dem operativen Geschäft vollständig zurückziehen. Die neue Geschäftsführung konnte er in wichtigen Entscheidungen durch seine Beiratsfunktion kontrollieren und unterstützen.

Die Chance: Übrnahme des eigenen Unternehmens

Ein bekannter internationaler Konzern wollte sich aus Randaktivitäten zurückziehen und eine Tochtergesellschaft veräußern. Die Führungskräfte beschlossen, das eigene Unternehmen erwerben. DRICON half, das hierfür benötigte Kapital zu beschaffen und begleitete die Transaktion bis zum erfolgreichen Abschluss. 

Die Ausgangslage

Die Firma Xenton GmbH, Tochtergesellschaft eines international führenden Technologiekonzerns, produzierte Zulieferteile für die Automobilindustrie. Im Rahmen einer Konsolidierungsstrategie hatte die Konzernleitung beschlossen, die Tochtergesellschaft zu veräußern. 

Das Management von Xenton bestand aus drei Geschäftführern, die seit mehr als fünf Jahren erfolgreich zusammenarbeiteten. Sie waren den Funktionen nach jeweils verantwortlich für die kaufmännische Verwaltung, die Produktion und den Vertrieb. Als sie von den Verkaufsplänen der Konzernleitung erfuhren, beschlossen sie die Übernahme des eigenen Unternehmens in Form eines Management Buy-Out (MBO) anzustreben. 

Diese Vorstellung wurde von der Konzernmutter prinzipiell begrüßt. Allerdings sollte der Verkaufserlös marktgerecht sein und den Wert des Unternehmens widerspiegeln. Außerdem sollte Unruhe im Unternehmen vermieden und die Transaktion schnell abgewickelt werden.

Unsere Vorgehensweise

DRICON wurde von dem MBO-Team beauftragt die geplante Übernahme zu unterstützen. Aufgabe unserer Berater war es zunächst, ein Übernahmekonzept zu formulieren und dann die Finanzierung des Kaufpreises sicherzustellen. Anschließend sollten die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

Im Einzelnen haben wir die folgenden Tätigkeiten durchgeführt:

  • Darstellung des Unternehmenskonzeptes
  • Erstellung einer mehrjährigen Geschäftsplanung
  • Ansprache von Finanzierungsquellen
  • Verhandlung mit Banken und Beteiligungsgesellschaften
  • Begleitung der Übernahmeverhandlungen bis zum Vertragsabschluss

Das Ergebnis

Unsere Geschäftsplanung bestätigte, dass die wirtschaftlichen Aussichten für die Gesellschaft auch nach Ausgliederung aus dem Konzern positiv waren. Hierauf aufbauend konnten wir ein Konzept zur Finanzierung des Kaufpreises entwickeln. Das MBO-Team verfügte nur über geringe eigene finanzielle Mittel. Deshalb mussten wir zunächst die Eigenkapitalbasis stärken. Nach intensiven Bemühungen gelang es uns, eine Finanzierungszusage von einer internationalen Beteiligungsgesellschaft zu erhalten. Das Unternehmen war bereit, sich an dem Erwerb mit Risikokapital zu beteiligen. Vor diesem Hintergrund stellten auch die Hausbanken Mittel in Form von Krediten zur Verfügung. Parallel zu den Finanzierungsgesprächen hatten wir die Kaufverhandlungen mit dem Altgesellschafter weit vorangetrieben. Dabei gelang es uns, die Interessen unseres Mandanten in vielen Details durchzusetzen. Mit der Finanzierungszusage konnten die letzten offenen Fragen geklärt und die Transaktion erfolgreich abgeschlossen werden.

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